Podcast Interview auf Evil Ed

Evil Ed Thomas reich Podcast

Er schreibt Bücher, bei denen dem Leser das Essen aus dem Gesicht fällt. Trotzdem ist er aber noch ein normaler Mensch geblieben – zumindest wenn man den EVIL ED Standard anlegt.

Zum Start seines aktuellen Werkes „Krüppelknüppel“, in dem ein bisexueller Krankenpfleger Behinderte sexuell missbraucht und dann zu Gladiatorenspielen erzieht, unterhielten wir uns mit Thomas und entlockten ihm einige interessante Infos.

Unter der festen Gummischicht reifte Lara dahin. Ihre Drüsen produzierten ein stinkendes Sekret, welches an asiatische Fischsauce erinnerte. Sie funktionierte besser als jeder Zwiebelsud. Es ging nichts über eine ordentlich fermentierte Fotze. Sieben volle Tage gärte der Fischtopf unter seinem Tiegel. Es war an der Zeit, das Frischesiegel zu erbrechen.
„Willst du an dir riechen?“
„Danke, ich verzichte.“

Wer schreibt denn sowas? Das hatte uns auch interessiert und so trafen wir uns mit Splatterautor Thomas Reich. „Podcast Interview auf Evil Ed“ weiterlesen

Interview auf Mordsbuch

Esmeralda die Zigeunerin

Hallo erst mal und vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst, um meine Fragen zu beantworten 🙂 Magst du den Lesern kurz etwas über dich erzählen?

Ich bin ein Autor aus dem Bereich Horror/ Psychosplatter. Kannibalen, Leichenschänder, Amputationsfetisch mit Pflanzenerotik vermischt, und andere, kaum definierbare Perversionen. Natürlich liste ich auch Erotik im Sortiment.

Seit wann schreibst du?

Wenn man meinen entsetzten Lehrern glauben schenken mag, ist schon in der Grundschule die Phantasie mit mir durchgegangen. Ich wurde ausdrücklich ermahnt, keine Horrorgeschichten zu schreiben wie im Fernsehen. Am Fernseher lag es nicht. Es lag an mir.

Wie bist du zum Bücher schreiben gekommen?

Also Spaß gemacht hat es mir schon immer. Mit 17 hat mir ein Kumpel die ersten Bücher von Bukowski in die Hand gedrückt. Da gings dann erstmal los mit Gedichten.

Ab wann wusstest du, dass du Autor werden willst?

Puh. Also mit 19 habe ich die ersten Verlage angeschrieben. Später habe ich diesen Kontaktweg ausgeschlagen, und seit 2013 mein komplettes Sortiment in Eigenregie online gestellt. Seitdem geht es kontinuierlich hoch, auch dank meiner Leser. Sie zeigen mir durch ihre Käufe, wohin die Reise geht, und welche Buchrichtung ich lieber forcieren sollte. „Interview auf Mordsbuch“ weiterlesen

Interview auf Kultliteraten

Sprich mit der Hand!

Thomas Reich lebt in zwei Welten. Ein bürgerliches Rädchen im Getriebe der Gesellschaft und gleichzeitig der Dorn in ihrem Fleisch. Angefangen hat er als Schriftsteller, wobei die Nachtstunden ihm die Sätze seiner Schreibmaschine lieferten. Unglaubliche 19 Bücher haben sich bislang auf seiner Homepage angesammelt. Die meisten kennen ihn eher als den Dichter mit der frechen Schnauze, seit er sich dem Bloggen verschrieben hat.

Heute ist er ein Kunstwerk mit vielen Facetten: Als umstrittener Literat, Dirty Young Man der Dichtung, und mit einer Kamera bewaffnetes Enfant terrible der Innenstädte.

In „Babylons letzter Wächter“ beschäftigst du dich mit dem Glauben und der Verderbtheit der Menschen. Der Gutmensch muss trotz seines heftigen Widerstandes am Ende resignieren. Eine sehr dunkle Zukunftsvision. Wird das Böse am Ende immer gewinnen?

Der Wächter traf am Ende eine Entscheidung, die ihm seine Freiheit wiedergab. Für mich ist das keine Resignation. Er hatte Ideale, für die er kämpfte. Und kommt es nicht gerade darauf an? Das macht ihn für mich zu keinem Gutmenschen. Denn die nehmen alles geduldig wie die Ochsen hin, anstatt selbst zu denken. Common Sense, ad Absurdum geführt. „Interview auf Kultliteraten“ weiterlesen

Interview auf Schmerzwach

Thomas Reich Beatnik Lenin Genosse

1. Wer bist du?

Schriftsteller, Blogger, Onlineaktivist. Ein Mann mit vielen Gesichtern. Mit seinen Figuren wie ein Marionettenspieler verbunden. Aber wer von uns ist die Marionette?

2. Was machst du?

Im Netz kennt man mich hauptsächlich als den „Dirty Dichter“, eine Kunstfigur, die ich erschaffen habe. Eine Art alter Ego, der in bester Bukowskimanier düstere Gedichte zum Besten gibt.

Dabei ist das nur eine Facette von mir. Aktuell gibt es 18 lieferbare Buchtitel von mir, näheres dazu auf www.der-reich.de.

3. Woher kommst du und wohin möchtest du?

Das Internet hat die Welt in ein Dorf verwandelt. Orte spielen keine Rolle für mich. Ich denke in digitalen Bahnen. Der Himmel hängt voller Datenclouds.

4. Warum bist du Künstler geworden?

Ich glaube nicht, dass man sich das aussuchen kann. Kreativ war ich schon immer, wobei mir der eine oder andere Schulaufsatz das Verhältnis zu den Lehrkörpern nachhaltig versaut hat. Wer anders denkt als der Rest der Gesellschaft, begegnet oft kopfschüttelndem Unverständnis. Später lernt man, darauf zu pfeifen. „Interview auf Schmerzwach“ weiterlesen

Interview auf meinsbh

Thomas Reich Schriftsteller grüner Pulli

Thomas Reich wurde 1978 in Villingen-Schwenningen geboren. Im Jugendalter besuchte er das Gymnasium am Deutenberg und ließ sich daraufhin zum Einzelhandelskaufmann ausbilden.
Gegen Ende der Schulzeit begann er erste Gedichte zu schreiben. Später kamen Romane und Kurzgeschichten hinzu. Aktuell sind elf Titel online erhältlich.
Der Selfmademan, bei dem Homepage, Bücher und Werbung aus einem Guss kommen, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Seine Seite kann sich über mangelnden Zulauf nicht beklagen.

meinsbh.de: Wie haben Sie das Interesse am Schreiben entdeckt?

Thomas Reich: Schreiben ist ein Ventil, um Dampf abzulassen. Der Weg zu innerer Ruhe. Mich reizte der Gedanke, in verschiedene Rollen zu schlüpfen. So wie ein Theaterdarsteller mit Identitäten spielt. Je weiter von der eigenen Person entfernt, umso besser. Wenn ich so zurückblicke, war es wohl ein Prozess der Selbstfindung, wie ihn viele junge Menschen durchgehen. Oder eben auch: Sich in andere Personen besser hineindenken. Neue Sichtweisen erfahren. Durch das Spiel mit der Identität. Bei mir führte er zum Schreiben.

meinsbh.de: Was hat Sie, trotz der Ausbildung als Einzelhandelkaufmann, davon überzeugt Autor zu werden?

Thomas Reich: Eine Frage der Selbstverwirklichung. Ich wollte mein Hobby zum Beruf machen. Tagsüber habe ich einen Beruf, in dem ich tagtäglich mit Menschen in Kontakt bin. Nach Feierabend fülle ich die Seiten mit Personae, über die ich selbst bestimmen kann. Beziehungsweise Geschichten, an denen ich teilhabe. Denn nicht ich bestimme über meine Figuren, sondern meine Figuren über mich. Eine jede hat ihr Eigenleben, wirft geplante Charakterzüge über den Haufen und entwickelt sich aus eigener Energie heraus. Mir geht es beim Schreiben nicht anders als dem Leser. Ich begleite die Figuren, beobachte sie unterwegs und höre ihnen zu.
Zumal beide Perspektiven eine Gemeinsamkeit haben: Ich verkaufe Produkte. Denn ein Buch ist nichts anderes als ein Produkt, dessen Vorzüge man dem Kunden schmackhaft machen muss.
Freizeit ist ein Luxus, den ich mir nicht leisten kann. ich bin in zwei Berufswelten eingespannt. „Interview auf meinsbh“ weiterlesen